Sie sind auffällig, die Gärten in den Erzählungen und Romanen Joseph von Eichendorffs. In seinen Gartenmodellen hat Eichendorff eine vergangene Epoche festgehalten - die vorrevolutionäre Zeit, der noch seine Eltern entstammten, und zu der nun, so sah er es, kein Weg mehr zurückführte. Dabei hing er keinen restaurativen Phantasien nach; nur betrachtete er den Fortschritt zuerst als ein Schreiten von jenen fort, die nicht mithalten konnten: als einen Akt besinnungsloser Untreue. Und für diesen Schlaf der Vernunft rächen sich seine nächtlichen Gärten; es sind ungeheure Plätze, die mit Verwirrung heimzahlen, was eine zu klein berechnete Tagwelt unterschlug.
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