Der Verrat: Bayern München und die Football Leaks
    
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Es ist das größ­te Da­ten­leck in der Ge­schich­te des Sports: 3,4 Te­ra­byte Ma­te­ri­al, über 70 Mil­lio­nen Do­ku­men­te, zur Ver­fü­gung ge­stellt von der Ent­hül­lungs­platt­form Foot­ball Leaks. Dieser Artikel gibt Ein­bli­cke in Ge­heim­ab­spra­chen und Ge­heim­pa­pie­re, die zei­gen, war­um Bay­ern Mün­chen mo­na­te­lang hin­ter ver­schlos­se­nen Tü­ren eine pri­va­te Eli­te­li­ga plan­te und so die Ver­bän­de und die rest­li­chen Klubs hin­ter­ging. Die Do­ku­men­te of­fen­ba­ren eben­falls, dass Gi­an­ni In­fan­ti­no, der Chef der Fuß­ball­welt­ver­bands Fifa, an­ge­tre­ten als Ret­ter des Fuß­balls, nur ein wei­te­rer Des­pot zu sein scheint, der sich die­sen Sport un­ter­tan ma­chen will. Der mäch­tigs­te Sport­funk­tio­när der Welt pak­tier­te mit ara­bi­schen Scheichs, die Hun­der­te Mil­lio­nen in Groß­klubs wie Man­ches­ter City und Pa­ris Saint-Ger­main in­ves­tie­ren. Wie schon 2016 hat der SPIEGEL sei­nen Da­ten­satz mit 14 Part­nern des in­ter­na­tio­na­len Re­cher­chenetz­werks Eu­ro­pean In­ves­ti­ga­ti­ve Col­la­bo­ra­ti­ons ge­teilt. 80 Re­cher­cheu­re wer­te­ten die Da­ten acht Mo­na­te lang ge­mein­sam aus. Dies ist die Vertonung der Titelgeschichte zur SPIEGEL-Ausgabe 45/2018.
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