Die Zeit der Gaben
  
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"Verlasse, o Jüngling, dein Heim und brich auf zu fremden Ufern…" Mit einem Gefühl wie Odysseus und diesen Satz von Petronius als Leitspruch, machte sich im Dezember 1933 der Autor auf einen Weg zu Fuss durch Europa. Von London aus setzt der 18jährige über nach Hoek van Holland und beginnt dort diese Reise mit dem Ziel Konstantinopel. In "Die Zeit der Gaben" beschreibt Fermor Jahrzehnte später mit vielen kulturgeschichtlichen Exkursionen den ersten Teil dieser Reise von Holland über Belgien und Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei bis in die ungarische Bischofsstadt Esztergom. Er bringt uns it seiner eindrucksvollen poetischen Sprache einem Europa näher, das wenige Jahre später in Schutt und Asche versinkt. Fermor begegnet auf seiner Reise Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, schläft in Scheunen und Schlössern ohne die Feindlichkeit Fremden gegenüber zu erfahren, an die der heutige Hörer zuweilen erinnert wird, wenn er sich mit dem Autor auf diese Reise begibt. Die Übersetzung aus dem Englischen bewirkte Manfred Allié. Unter der bewährten Regie von Franz Wassmer nimmt und Thomas Sarbacher mit auf diese beeindruckende Reise.
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