Gullivers Reisen – neu erzählt
  
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Als ”Gullivers Reisen” 1726 erschien, wurde es schnell zum Jugendbuchklassiker. Doch Jonathan Swift schrieb seine Geschichte mit einer derart scharfen Feder, dass auch Erwachsene sie durchaus mit Gewinn lesen können. ”Es birgt scharfsinnige Gesellschaftsbeobachtungen und Psychogramme, entlarvt den korrupten, geld- und machtgeilen, selbstsüchtigen, bequemen Zivilisationsmenschen, den wir kennen und hassen, auch und vielleicht besonders in uns selbst” (FAZ). In seiner Geschichte erzählt Swift von Gulliver, der auf einem Schiff anheuert und bald als Arzt an Bord tätig ist. Nachdem die Crew in ein Unwetter gerät, strandet Gulliver als einziger Überlebender bei den Liliputanern. Unter den Bewohnern gibt es zwei Gruppierungen, die sich anfeinden allein ob der unterschiedlichen Höhe ihrer Absätze. Bedrohlicher jedoch sind die Invasionspläne der Insel Blefuscu. Streitpunkt zwischen den Völkern ist die Frage, ob ein Ei am flachen oder am spitzen Ende geöffnet werden sollte. Gulliver flüchtet von der Insel und kehrt in seine Heimat zurück. Auch auf seiner zweiten Reise kommt Gulliver durch ein Unwetter vom Kurs ab und landet in einem fremden Land. Dieses Mal sind die Verhältnisse jedoch umgekehrt: Gulliver ist nicht Goliath, sondern Winzling unter Riesen. Wieder muss er absonderliche Abenteuer überstehen. Wieder findet er zurück nach Hause. Aber es gibt noch weitere Abenteuer zu bestehen.
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