Wyatt Earp Classic 65 – Western
    
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”Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!” (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: ”Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.” Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! In Tucson herrschte Pulverfaßstimmung. Der große Goldtransport des Gou-verneurs wurde erwartet. Jedermann wußte, daß die einstigen Mitglieder der berüchtigten Clanton-Bande sich in der Stadt aufhielten. Und jedermann wußte, daß die Flepper-Brothers in Tucson waren. Und der Coltmann Kid Delahey. Und der in mehreren Staaten wegen Post-raubes gesuchte Billy Boockman. Es gab auch sicher niemanden, der nicht wußte, daß Jonny Bent mit seinen Boys kommen würde. Das war vielleicht das Schlimmste, wenn man von den Clantons absah, denn ”Great Bent”, wie der Bandit sich nennen ließ, war bisher noch niemals in der Stadt gewesen. Zweihundertfünfzig Meilen hatte der Desperado aus Yuma zurückzulegen, um das ferne Tucson zu erreichen. Die ersten hundertfünfunddreißig Meilen hatte er durch die Yuma-Sandwüste nördlich von Mohawk Mounts zu reiten, und am San Cristobal Wash sollte er eine Schießerei gehabt haben, hieß es. Niemand konnte mit Sicherheit sagen, was wahr daran war. Dann wußten einige Leute zu berichten, der Desperado und seine Boys hätten in Gila Bend den Zug bestiegen. Gila Bend war die westlichste Station der Arizona Railway. Und wenn der Yuma-Bandit wirklich die Station Gila Bend schon erreicht hatte, würde er mit dem Zug, der am kommenden Mittag einlief, Tucson erreichen. Diese Befürchtung löste in der Stadt ein Nervenfieber aus. Es gab einige Leute, die einen Grund hatten, Great Bent möglichst nicht zu begegnen. Was suchte dieser Rebell hier im Pima County? Früher, als Ike Clanton noch seine große Bande anführte, hatte sich Bent nie hier sehen lassen; jetzt aber, da die Kraft der Clantons zerschlagen schien, tauchte der Yuma-Bandit hier auf. Die New-Clantons sahen ihm also mit besonderem Mißbehagen entgegen.
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